Seemannsgrab

Nach dem Regen

Nach dem Gewitter ist viel mehr Wasser in der Flensburger Förde. Der Naturstrand ist zu einem schmalen, feuchten Streifen geschrumpft. Selbst am Seemanssgrab, einer der breitesten Stellen.

Es war einmal ein Steuermann der an Cholera erkrankte. Deswegen durfte das Schiff nicht in den Hafen von Flensburg einlaufen. Nachdem der Seemann verstorben war, begrub ihn die Mannschaft am Strand von Holnis.

Seemannsgrab

Die kürzeste Verbindung vom Parkplatz zum Strand führt am Seemansgrab vorbei. Deshalb kommen hier auch meistens die Leute hin, die viel hintragen können, aber nichts wieder zurück. Manche sind sogar so schwach, dass sie ihre Flaschen und Einweggrills nur wenige Meter vom Müllsack fallen lassen.

Die Steilhänge und Sandabbrüche sind nun gut feucht und manche Leute entwickeln den Ehrgeiz, sie mit Löchern und Sandskulpturen zu verzieren. Das sieht teilweise gut aus, ist aber im Naturschutzgebiet verboten und außerdem ziemlich gefährlich. Sobald das trocknet kann der ganze Hang abrutschen. Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!

Vorsicht Einsturzgefahr.

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