Schlinggewächse

Heckenrosen

Nach den Schülern kamen die Studenten. Eine nette Truppe auf Exkursion, angeführt von einem Ornithologen, der auch einmal Zivi beim Nabu war. Ich durfte einen kurzen Vortrag über meinen Job und die Entwicklung von Holnis halten. Anschließend bin ich mitgelaufen und konnte selbst noch einiges lernen. Zum Beispiel, wie diese kleine Blume heißt:

weicher Storchschnabel

Im Moment blühen überall die Rosen. Genauer gesagt: Hundsrosen und Heckenrosen. Wilde Rosen sind bei Singvögeln sehr beliebt als Versteck und später dann als Nahrungsspender.

Hundsrosen auf dem Kliff

Aber ein Austernfischer der aus der Heckenrose ruft? Nein, das ist der Gelbspötter, der versucht mich zu veralbern. Die Austernfischer sitzen an der Salzwiese, wo sie hingehören und haben ein süßes Küken. Auf dem Weg dorthin wächst alles was brennt und stachelt: Brennesseln, Brombeeren, Heckenrosen und Weißdorn. Gut so, das hält unerwünschte Besucher ab. Nur dumm, dass ich da ab und zu hin muss. Dann muss ich mir den Weg freischneiden.

Hundsrose, beliebt bei Vögeln und Insekten

Der heutige Tag stand im Zeichen der Gartenarbeit. Eine Sitzgruppe war völlig überwuchert und ich bin mit Heckenschere und Rechen angerückt. Was fehlt ist eine Sense.

Lohn der Mühe

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2 Antworten zu Schlinggewächse

  1. Peter Dahms schreibt:

    Kann es sein, dass Du die Hundsrose mit der Kartoffel-Rose verwechselt hast?
    Deine Texte gefallen mir.
    An einer anderen Stelle schreibst Du, dass Du (damals) eine Pflanze mit kleinen gelben
    Blüten nicht zuordnen konntest. Vermutlich ist es das Echte Labkraut.
    LG Peter (NABU Schenefeld/Halstenbek im LV Hamburg)

    • Bibo59 schreibt:

      Kann sein. Nach 6 Jahren müsste ich da jetzt nachgucken gehen. Ich kenne Rosa corymbifera und Rosa canina. Und habe damals beide Arten so zugeordnet. Kartoffelrose war mir kein Begriff. Das ist aber doch eine Zuchtform, die als invasive Art im Schutzgebiet nicht erwünscht wäre. Möglicherweise stehen dort alle drei Arten.

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