Der Geisterbulle

Highland Kühe

Als ich hier ankam zählte ich die Nachbarn: Ein Bulle, acht Kühe, ein Kalb.

Dann kam die Eigentümerin der Tiere vorbei und sagte: „Nee, nee, da ist kein Bulle mehr, den haben wir letztes Jahr hier runtergeholt.“ Also korrigierte ich den Blog: 14 Kühe, ein Kalb.

Gestern stand dann wieder der Bulle vor mir und ich sagte: „Na Du hast aber ein schönes Euter, was da wohl für ne Milch rauskommt?“

Das erste Wochenende mit Sommersonnenschein liegt hinter mir als touristischer Großkampftag. Segelboote parkten in Massen vorm Kliff. Wegschicken kann ich sie nicht. Am Kliff darf man ja auch baden.

Ein Problem ist auch, dass ich Touristen nicht von Einheimischen unterscheiden kann. Die fühlen sich hier durch den Nabu in ihren Rechten beschnitten. Gestern meinte einer ich hätte wohl nicht alle Tassen im Schrank, weil ich einem anderen gesagt habe, am Wall müsse er auf dem Weg bleiben.

Aber wenn hier so viel Fläche für den Naturschutz gekauft wurde, dann müssen diese Flächen doch vorher jemandem gehört haben. Ich kann mich gut erinnern, dass wir als Kinder auch nicht bei den Bauern auf die Felder laufen durften.

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2 Antworten zu Der Geisterbulle

  1. satay-spiess schreibt:

    Hm, 1 Bulle und 8 Kühe macht 9 Tiere. Wie werden da nun 14 draus? Hast du noch 5 Geister-Rindviecher? 🙂

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